Christina Stierli

Dipl. Sozialbegleiterin, Waldpielgruppenleiterin, Naturpädagogin


Mutter eines erwachsenen Sohnes, 1990 - 1993 Ausbildung zur dipl. Sozialbegleiterin, 2006 - 2007 Ausbildung zur Spielgruppenleiterin, 2014 - 2017 Ausbildung zur dipl. Waldspielgruppenleiterin und Naturpädagogin bei Waldkinder St.Gallen. Langjährige Arbeitserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Arbeitstätigkeit am EPD des Kantons Baselland in Kinder- und Schulwohnheimen und an Tagesschulen. Seit 2008 Leitung wald-spiel-gruppe.ch.

Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein! Täglich entdecke ich Neues, Unerwartetes, gleichzeitig aber auch viel Vertrautes. Ich beobachte sich verändernde Stimmungen und erlebe den Rhythmus der Jahreszeiten. All dies lässt mich staunend, bescheiden und gestärkt in meinen Alltag und zu meinen Aufgaben zurückkehren, wissend darum, dass wir nur ein ganz kleiner Teil des Grossen Ganzen sind und uns oft viel zu Wichtig nehmen.

Reja Hämmerli

Studium Religionswissenschaften und Soziologie, begleitet die Kinder der Mittwochs-, Donnerstags- und Freitagsgruppe


Gemeinsam mit den Kindern (und Jori natürlich 😊) im Wald die Schönheiten und Vielfalt der Natur spielerisch zu entdecken und die verschiedenen Wetterstimmungen und Jahreszeiten hautnah mitzuerleben, finde ich wunderbar und erfüllt mich mit grosser Freude!

Sandy Christen

Fachfrau Betreuung, begleitet die Kinder der Montagsgruppe und Dienstagsgruppe


Nancy Guldenschuh

Fachfrau Betreuung, begleitet die Waldsamstage


Es macht mir Freude mit den Kindern die verschiedenen Jahreszeiten zu erleben und über kleine Dinge zu staunen und dabei die strahlenden Kinderaugen zu sehen .
Die Kinder entdecken vieles und sind unglaublich kreativ und so ist es immer wieder spannend für mich, dass aus verschiedenen Naturmaterialien wie zum Beispiel einer Wurzel ein Schiff ein Bagger eine Angel und vieles mehr entstehen kann.
Der Wald bietet viel Platz für ein phantasievolles Spiel und es ist ein wunderschöner Ort um zur Ruhe zu kommen und um einfach zu sein. Die Kinder in und mit der Natur begeistern mich immer wieder aufs Neue.

Manuela Pfluegi

Diplomierte Sozialpädagogin, Springerin


Timothée Wahlen

Diplomierter Sozialpädagoge/Erlebnispädagoge, Springer


Jori

Treuer Begleiter


In grosser Dankbarkeit und tiefer Liebe haben wir unseren Joribori Pepperoni, wie ihn die Kinder liebevoll nannten, am 31. März gehen lassen. Jori ist friedlich eingeschlafen.

Wir sind und waren immer schon, zutiefst berührt von seinem immensen Willen, seiner unerschöpflichen Geduld und seinem riesigen, lichtvollen Herzen, mit dem er uns und die Kinder über viele Jahre treu begleitet hat. Reich beschenkt und im Wissen darum, dass er nun befreit von aller Krankheit seinen Platz im Himmel gefunden hat, tragen wir ihn und die wunderschönen Erlebnisse und Erinnerungen tief in unseren kleinen und grossen Herzen!

Gemeinsam mit den Kindern haben wir uns im Wald mit einem Ritual von Joribori verabschiedet. Ihm nochmals seine geliebten Steckli geworfen, uns an die geklauten Würstli erinnert und ihm unser Joribori Lied gesungen. Mit vielen bunten Luftballons, haben wir all unsere lieben Wünsche und Grüsse zu ihm in den Himmel geschickt.

Nur ein Hund?


Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „Wach auf, es ist nur ein Hund!“ – Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert, oder Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt. Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“
Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet oder allein. Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte.
Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, “nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.
Es ist „nur ein Hund“, welcher das Wesentliche nur aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.
„Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht.
„Nur ein Hund“ bringt mich dazu, früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.
Deswegen ist es für mich und den Menschen, wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerung und der pure Genuss der Gegenwart.
„Nur ein Hund“ zeigt, was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, das mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als nur „ein Mensch“.
Also wenn du das nächste Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du alle Ängste, Sorgen, Traurigkeit und Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden.

Richard Dehmel (1863-1920)